Facharztzentrum Votivpark Wien

Gesunde Augen – das ganze Jahr über!

Trockene und tränende Augen?

Trockene Augen, gerötete Augen und Augenbrennen

Trockene Augen, gerötete Augen und Augenbrennen

Ein langer Winter geht nun bald zu Ende. Damit verbunden sind aber auch eine Reihe von jahreszeitlich bedingten Unannehmlichkeiten, die auch die Augen betreffen können. Trockene Augen zum Beispiel haben zwar das ganze Jahr über Saison, sie treten aber in der kalten Jahreszeit deutlich häufiger und stärker in Erscheinung. Subjektiv leiden die PatientInnen unter wiederkehrendem Augenbrennen, verbunden mit „Sandgefühl“, geröteten Augen, wiederholtem Juckreiz und Tränenlaufen, vor allem draußen in der Kälte. Die Augen können morgens auch vermehrt verklebt sein.

Etwa 70% aller Bürotätigen haben Kopfschmerzen und/oder Verspannungen. 30-40% (also jeder dritte davon) leiden auch unter Augen- und Rückenschmerzen, wobei deren Anzahl stark zunimmt. Diese Beschwerden treten im Winter deutlich häufiger auf. Ursachen sind neben der allgemein vermehrten EDV-Arbeit ein im Winter trockeneres Klima, geheizte Räume, aber auch Störungen der Immunabwehr, verbunden mit häufigen grippalen Infekten, sowie eine verminderte Belastbarkeit des Organismus.

Medizinische Ursachen

Bildschirmbrillen-Augenarzt, 1090 Wien

Ein typischer Bildschirm-Arbeitsplatz

Medizinische Ursachen sind eine häufig erhöhte Verdunstung des Tränenfilms, sodass das Auge reflektorisch vermehrt tränt. Ältere PatientInnen mit Liderkrankungen, sowie KontaktlinsenträgerInnen sind hier vermehrt betroffen. Auch bestimmte Medikamente, wie Beta-Blocker oder Hormone, oder grippale Infekte können die Entwicklung eines trockenen Auges fördern.

Seltener führen bestimmte Augenerkrankungen, die mit einem verminderten wässrigen Tränenanteil einhergehen (z.B. Sjögren-Syndrom) zum trockenen Auge. Hier sind die Beschwerden meist extrem belastend und sehr schwierig zu behandeln.

Vorbeugung trockener oder tränender Augen durch Verhaltensstrategien

Arbeitsplatz und Brillen. Augenarzt 1090 Wien

Ein Mausklick vergrößert die Ansicht

Sehr wichtig sind die optimalen Umfeldbedingungen am Arbeitsplatz. So sollte der Abstand vom PC-Monitor zum Auge etwa 50-80cm betragen, und der Blick dabei leicht nach unten gerichtet sein. Die Schriftgröße sollte nicht zu klein gewählt werden und kontrastreich sein. Insgesamt ist ein klares, übersichtliches Bild mit verhältnismäßig wenig bunten Farben für die Augen angenehmer und weniger ermüdend. Die Sitzhaltung sollte den ergonomischen Mindestanforderungen entsprechen.

Wichtig: Korrektur bestehender Sehfehler

Bildschirmbrille vom Augenarzt

Bildschirmbrille: Der Augenarzt weiß Bescheid.

Wesentlich ist klarerweise auch eine möglichst optimale Korrektur bestehender Sehfehler durch entsprechende Brillen oder Kontaktlinsen. Dabei kommen speziell angepasste, sogenannte „Bildschirmbrillen“ immer mehr in Mode. Diese werden bei Notwendigkeit und entsprechender augenärztlicher Bestätigung auch vom Dienstgeber finanziert.

Nicht zuletzt sollte ein angenehmes Raumklima ohne Blendung oder Zugluft vorherrschen.

Bildquellen:

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